Foto: © Airbus Defence and Space 2016; Text: DLR

Foto: DLR (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Christina Nadolsky (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Spacebenefit (CC BY-NC 3.0 DE); Text: DLR

 

Foto: DLR (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Christina Nadolsky (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Christina Nadolsky (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: DLR (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Ahmad Abouhalave (CC BY 3.0); Text: DLR

Foto: Ahmad Abouhalave (CC BY 3.0); Text: DLR

2016: Teams

1. Platz:

Team Recognize


aus Bremen, Bremen

Sekundäre Mission:
Genaue Standortbestimmung ganz ohne GPS? Kein Problem. Die acht Schülerinnen und Schüer des Recognize-Teams wollen mit einer Infrarotlichtkamera den Boden fotografieren. Diese Fotos sollen dann mit Methoden der Bilderkennung mit Kartenmaterial abgeglichen werden - eine enorme Hilfe für die Erkundung anderer Himmelskörper, da es dort kein GPS-Netz gibt. Außerdem kann vor der Landung einer anderen Sonde Kartenmaterial angefertigt werden und somit die Positionsbestimmung von Landern auf fremden Himmelskörpern deutlich erleichtern. Zusätzlich wollen die Schüler Wärmequellen auf den Bildern lokalisieren.

2. Platz:

Team ComCon

aus Bremen, Bremen

Sekundäre Mission:
Die vier Schülerinnen und Schüler des ComCon-Teams haben sich zum Ziel gesetzt einen CanSat zu bauen, der nicht nur Daten zur Bodenstation schickt, sondern auch während des Fluges Befehle erhalten und ausführen kann. Auch bei echten Raumfahrtmissionen ist es wichtig, dass Satelliten von der Erde aus gesteuert werden können, um zum Beispiel gezielt die Lage zu verändern. Um die Technik zu demonstrieren möchte Team ComCon dem CanSat zum Beispiel den Befehl geben ein Foto aufzunehmen wie es bei einem Erdbeobachtungssatelliten der Fall sein könnte..

3. Platz:

Team Earth TU Radios

aus Dresden, Sachsen

Sekundäre Mission:Die vier Schüler des Earth_TU_Radios-Teams verfolgen insgesamt drei Ziele: Zum einen wollen sie den Erdradius über eine Erkennung des Horizontes bestimmen. Reicht die Flughöhe der CanSats schon aus, um die Kugelform der Erde zu erkennen? Wie groß sind mögliche Messfehler? Neben diesen Fragen wollen die Schüler die Photosynthese-Aktivität von Pflanzen untersuchen. Wie ist es dabei um die Bodenqualität, den Gesundheitszustand, die Verbreitung und den Jahres-/Wachstumszyklus der Pflanzen bestellt? Außerdem erstellen sie ein Windprofil über die Höhe, wobei sie Richtung und Geschwindigkeit bestimmen wollen. Die gemessenen Daten werden live auf der Homepage des Teams dargestellt.

Team BGTPioneer

aus Bremen, Bremen

Sekundäre Mission:

Die sechs Schüler des BGTPioneer-Teams wollen die Landung auf einem fremden Planeten simulieren und dabei untersuchen, ob Menschen dort langfristig leben können. Dabei sorgen sich die Schüler um die Zukunft, denn sie befürchten, dass die Menschheit die Erde mehr und mehr ausbeutet und verschmutzt und zu einem unbewohnbaren Himmelskörper verwandelt. Lösung: auswandern? Doch nicht jeder Planet erfüllt alle lebenswichtigen Bedingungen. Während ihrer Missionssimulation werden die Schüler deshalb wichtige Daten sammeln, die für unser Überleben ohne Schutzanzug wichtig sind.

Team Eliminator-Gang

aus Halle, Sachsen-Anhalt

Sekundäre Mission:

Die vier Schüler der Eliminator-Gang starten zum ersten Mal beim CanSat-Wettbewerb. Sie wollen untersuchen, ob sich die gemessenen Daten nutzen lassen, um die Landwirtschaft zu verbessern. Anhand der Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung soll die Trockenzeit für die Böden bestimmt werden. Zusätzlich soll anhand von GPS-Daten des CanSats die Windgeschwindigkeit ermittelt werden. Zudem sollen Fotoaufnahmen genutzt werden, um den Einsatz von Erntemaschinen zu optimieren.

 

 

Team Team InfraSat AEG

aus Buchholz, Niedersachsen

Sekundäre Mission:
Das Sonnenlicht erwärmt den Boden und das Meer, die entsprechend ihrer Temperatur im infraroten Bereich strahlen. Diese Infrarotstrahlung kann wiederum von einem Teil der Luftmoleküle aufgenommen - also absorbiert - werden, die dann wiederum als Treibhausgase die Atmosphäre erwärmen. Die sechs Schülerinnen und Schüler des InfraSat AEG-Teams wollen herausfinden, ob und wie stark Luftmoleküle Infrarotstrahlung absorbieren können und zudem überprüfen, wie sich die Streuung der Infrarotstrahlung vom Boden in verschiedenen Höhen verändert - eine für den Klimawandel sehr wichtige Information.

 

Team MERIDIAN 15


aus Görlitz, Sachsen 


Sekundäre Mission:

Das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen ist vor allem in der Meteorologie von Bedeutung: Sie ermöglicht Aussagen darüber, wie stark sich Luft über verschiedenen Oberflächen erwärmt. Diese Strahlungsbilanz der Erde hat einen großen Einfluss auf den Erhalt des Weltklimas - zum Beispiel bei den Eisdecken der Gletscher und Pole. Das Maß für diese Rückstrahlung ist die sogenannte Albedo. Wie wirkt sich dieses Rückstrahlvermögen auf die Energiezusammensetzung des Lichts aus? Dieser Frage gehen die neun Schülerinnen und Schüler des MERIDIAN 15-Teams aus Görlitz nach. Zudem wollen sie eine modulare Bauweise des CanSats zur einfachen Wartung und Erweiterung der Funktionalität umsetzen

Team Shooting Stars

aus Augsburg, Bayern

Sekundäre Mission:
Die vier Schülerinnen des Shooting Star-Teams haben sich in einem Seminar bereits mit verschiedenen Missionen zu Planeten unseres Sonnensystems auseinandergesetzt. Durch Untersuchungen des Magnetfelds von Jupiter durch die Raumsonden Galileo und Cassini kamen sie auf den Gedanken, den Betrag und die Richtung des Magnetfeldes der Erde zu messen. Die gewonnenen Richtungsinformationen sollen dann dabei helfen, die Blickrichtung einer Kamera besser nachzuführen.

 

 

 


Team Spying Eagle

 

aus Hünfelden, Hessen

Sekundäre Mission:
Die vier Schülerinnen und Schüler des Spying Eagle-Teams möchten Luftbilder aufnehmen und nach markanten Objekten wie Gebäuden, Seen oder Flüssen scannen. Die Daten sollen mit vorhandenem Kartenmaterial verglichen werden. Die Technik könnte nützlich sein, um in Zukunft zum Beispiel den Flug von Rettungshubschraubern bei Nacht zu unterstützen und zu verbessern.

 

 

Team Yavanna


aus Köln, Nordrhein-Westfalen


Sekundäre Mission:

Die fünf Schülerinnen und Schüler des Yavanna-Teams sorgen sich darum, wie Astronauten während Flügen zu anderen Planeten mit Nahrung versorgt werden könnten. Lassen sich Pflanzen im Weltraum anbauen und auf einem Raumflug schonend transportieren? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, planen sie Messreihen während ihres Fluges. Namensgeber ist eine von J.R.R. Tolkien erschaffene Figur aus dem "Silmarillion". Yavanna pflanzte alle Samen für die Pflanzen und Früchte in der von Tolkien erschaffenen Welt namens "Arda".

© CanSat. Erstellt von Karthi Savundararajan